Das Jubiläum

Das war eine Geburtstagsfeier nach Maß: Bei herrlichem Wetter, exzellenter Live-Musik und im Beisein von 200 gut gelaunten Gästen beging der Verein der Morsumer Kulturfreunde im Juli 2015 sein 25-jähriges Jubiläum.

„Früher wie heute gilt unser Motto 'Dem Dorf und den Morsumern verpflichtet'. Wir pflegen Traditionen, sind aber auch dem Neuen immer aufgeschlossen. Kurzum: Wir sind alles – aber bestimmt nicht langweilig“, bekannten die stellvertretende Vorsitzende Angelika Böhm und Kassenwart Jens Bleeg in ihrer Begrüßungsrede schmunzelnd.

Morsums Pastor Ekkehard Schulz und Autor Frank Deppe ließen sodann die Geschichte des Vereins in einer kurzweiligen Festansprache Revue passieren. Viel Lob zollten auch die geladenen Gäste: „Kreisweit ist Euer Engagement beispielhaft. Ihr schafft im Dorf ein Klima der Begegnung“, konstatierte beispielsweise Kreispräsident Heinz Maurus, der die Anfänge des Vereins seinerzeit als Sylt-Osts Bürgermeister miterlebte.

Anschließend genossen die Besucher einen lauen Sommerabend und Live-Musik im Innenhof des Muasem Hüs. Mit dem Trio „Kaluza & Blondell“ hatten die Kulturfreunde dabei einen absoluten Glücksgriff getätigt: Mit einfühlsam vorgetragenem Irish Folk und Blues verzauberten die Musiker ihr Publikum.
Wenige Wochen nach dem Jubiläumsfest folgte im August dann die feierliche Fahnenweihe. Mit Pauken und Trompeten nahm die Zeremonie ihren Anfang: An der Spitze der Westerländer Musikverein, marschierten Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr Morsum, der drei Morsumer Ringreitvereine, des TSV Morsum und der Söl'ring Foriining auf den von rund hundert Zaungästen gesäumten Terrassenplatz am Muasem Hüs.

„Fast alle Vereine nennen eine Fahne ihr eigen. Nun sind auch die Morsumer Kulturfreunde für alle Anlässe gewappnet“, erklärte deren Ehrenvorsitzender Alfred Bartling. Der eingestickte Vereinsname wird dabei von farblichen Signets ergänzt, die die drei Erdschichten des Morsum-Kliffs symbolisieren. Festansprachen und ein Umzug durchs Dorf rundete die offiziellen Feierlichkeiten ab, bevor das Fest bei kühlen Getränken, Gegrilltem und Musik am Muasem Hüs erst am späteren Abend gemütlich ausklang.