Unter dem Motto "Unser Dorf soll schöner und interessanter werden" machten die Morsumer Kulturfreunde viele Vorschläge, stellten Anträge oder unternahmen selbst etwas. 

1996 Aufstellen des Eisbootes am Ortseingang von Morsum. Mit dem nachgestellten Eisboot soll an die schwierige Post- u. Medikamentenbeförderung vor dem Bau des Hindenburgdammes erinnert werden .

 

 

1997 erstellten die MKF östlich der Morsumer Schule einen Natur- und Obstbaumlehrpfad. Dafür erhielten sie den Sylter Naturschutzpreis.

1998 wurde auf den Morsumer Markttagen von der Dachdeckerfirma Struve ein kleiner Dachstuhl mit Reet gedeckt und dieser dann über die im Westen vom Muasem Hüs befindliche Telefonzelle gesetzt. Damit hatte Morsum wohl die einzige mit einem Reetdach versehene Telefonzelle in Deutschland. In einer kleinen Feierstunde wurde diese Anlage an die Gemeinde übergeben. Die Holzarbeiten wurden von Matthias Lauritzen ausgeführt. Leider ist das Objekt von dem KLM 2015 entfernt worden.

2000 wurde nach Vorlage eines Ziehbrunnens von Liiger Wall in Morsum ein solcher von den MKF am Muasem Hüs erstellt. Die Maurerarbeiten wurden von Karl-Heinz Claßen und Alfred Bartling, die Holzarbeiten von Gerd Lauritzen durchgeführt. Peter Schnittgard, damaliger Kurdirektor von Sylt-Ost, ließ dazu einen Wasseranschluss und eine Pumpe für eine kleine farbliche Wasserfontäne installieren. In der Bauzeit gab es einen vom Straßenbauamt verfügten Baustopp.

2000 Herstellung eines Walles mit Bepflanzung am Spielplatz Morsumer Schule von Mitgliedern des Runden Tisches und den MKF .

2001 wurde von den Kulturfreunden Miiren Huk (Straßenecke Terpstich und Bi Miiren) bepflanzt und mit einem Steintisch und einer Bank versehen. Da das Land der Kirche gehört, musste erst von der Kirchengemeinde eine Genehmigung dafür eingeholt werden. Auf den Steintisch, der von der Fa. Dollichon gefertigt worden war, sind farblich die fünf alten Ortsteile von Morsum, Schellinghörn, Groß- und Kleinmorsum, Osterende und Wall eingearbeitet. Die stabile Holzbank wurde von der Fa. Hoyme gestiftet.

2003 übernahmen die Kulturfreunde die Restaurierungskosten der südlich an der Kirche angebrachten Sonnenuhr.

2005 wurde von den MKF ein im Nössekoog liegender, großer Findling nach Nösse verbracht. Auf einer Bronzetafel wird auf die geleistete Arbeit der Planer und Arbeiter des Hindenburgdammes hingewiesen.

2007 wurde im Auftrag der Kulturfreunde die südliche Wand im Morsumer Zimmer von Manfred Schaeffner mit dem Morsumer Kliff bemalt.

2007 wurde die völlig verwitterte Schrift am Morsumer Bahnhof "Morsum Sylt" erneuert. Die Arbeiten dafür wurden unentgeltlich von der Fa. Martin Singer ausgeführt.

2007 Antrag und Aufstellung von sechs Strandkörben an der Morsumer Badestelle.

2008 Spendenaktion und Anschaffung von 53 großen Weihnachtssternen für den Terpstich (90 Morsumer wurden angeschrieben wegen Spenden).

 

2008 wurde, nachdem der östliche Festplatz am Muasem Hüs fertiggestellt war, von den Kulturfreunden ein Wall darum errichtet und bepflanzt. Dieses war nur möglich, da die Sylter Bank und auch die Baumschule Harms finanziell kräftig unterstützten.

 

 

2010 wurde auf Anregung der MKF vom ISTS ein großer Jöölboom erstellt. Die Figuren dafür waren zuvor vom Lister Holzschnitzer Bernd Hesbacher bearbeitet worden. Der Jöölboom gehört seit 2014 den MKF.

 

 

 

2011 wurden auf Antrag der MKF die Schriftzüge auf den Steinen des Ehrenmals auf dem Morsumer Friedhof provisorisch erneuert.

 

 

 

 

 

2011 stellten die Kulturfreunde bei der Gemeinde einen Antrag auf Errichtung eines zusätzlichen Parkplatzes am Muasem Hüs. Dieser ganz im Osten des Geländes liegende Platz wurde 2014 fertiggestellt. Angedacht war, mit der Erstellung des Parkplatzes auch Voraussetzungen für die Erstellung eines Verkehrserziehungsplatzes zu schaffen. Bedauerlicherweise hat die Gemeinde daran bisher aber nicht viel Interesse gezeigt, obwohl die Gerätschaften dafür von der aufgelösten Sylter Verkehrswacht der Nicolai-Schule in Westerland und den Morsumer Kulturfreunden übereignet worden sind.

 

 

 

 

 

2011 Spendensammlung und Anschaffung von Weihnachtssternen 
(8 kleine für Serkwai, 2 große für Terpstich)
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2011 Da wegen des anhaltenden Ostwindes die Schafe die Wasserqualität an der Morsumer Badestelle beeinträchtigten, wurde von Mitgliedern der MKF an der Morsumer Badestelle ein provisorischer, ca. 50 m langer Zaun entlang der Küste errichtet. Material wurde vom LKN dafür zur Verfügung gestellt.

2012 Wegen einer anstehenden Deckwerkssanierung an der Badestelle wurde nach mehreren Anfragen beim ISTS und dem für den Deich zuständigen LKN für die schon 2 x bei Sturm abgetriebene Holztreppe eine Betontreppe erstellt.

2012 Mittels einer Eisenplatte wurde von den MKF das Durchfahren mit Rollstühlen und das Durchgehen mit einem Rollator an der Deichpforte zur Badestelle erleichtert. Unser Antrag auf Veränderung des Durchganges wurde zurückgezogen, da LZV/Region Uthlande alle Deichdurchgänge verändern will. Bis heute ist leider nichts passiert.

2012 machten die Kulturfreunde mit mehreren Schreiben an die Kieler Kirchen- Denkmalsbehörde auf den schlechten Zustand des Parkplatzes an der Kirche aufmerksam. Nachdem geklärt wurde, wer überhaupt zuständig für den Platz sei (Kirche oder Gemeinde), ist er dann mit Genehmigung der Denkmalbehörde von der Gemeinde in einen ordentlichen Zustand versetzt worden. Die Fa. Peter Jacobsen hatte anfangs angeboten, von den Lehrlingen kostenlos die Pflasterarbeiten ausführen zu lassen. Wegen anderer Schwierigkeiten war dies zum späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich.

2012 Erneuter Antrag beim Schul-/Jugend-/Kultur-/Sportausschuss auf Nacharbeitung der Schriftzüge auf den Steinen des Ehrenmals. Dieses Mal ist es ordentlich gemacht worden.

2013 Auf Anregung der MKF Entfernung des Igels (große, hochkant gestellte Steine) an der Badestelle. Damit wurde ein barrierefreier Durchgang von den Strandkörben zum Wasser geschaffen.

2016 Das neue Eisboot wird aufgestellt.

2017 Dank der Unterstützung mehrerer Morsumer Sponsoren konnten wir den Miiren Huk neu gestalten. Statt der bisherigen pflegeaufwändigen Buschrosen wurde eine Grünfläche mit floralen Akzenten angelegt, die die Dorfmitte verschönert.